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Welcher Wein passt wozu?
Zu einem leckeren Essen gehört für viele ein edler Wein. Überraschen Sie sich selbst oder Ihre Gäste doch einmal mit einer ungewöhnlichen Kombination. Sie werden begeistert sein!
Die Zeiten, in denen Weißwein ausschließlich zu hellem Fleisch und Rotwein nur zu dunklem gereicht wurde, sind vorbei. Zwar macht man nichts verkehrt, wenn man diese alte Regel berücksichtigt, doch heutzutage sind noch viele andere Kombinationen möglich. Das macht Lust aufs Experimentieren – und erlaubt es, Gäste mal mit etwas Ungewöhnlichem zu überraschen. Ein paar Grundregeln sollten Sie aber dennoch beachten. Bei einem Menü gilt beispielsweise: Weißweine vor Rotweinen, junge vor alten Weinen, trockene vor süßen und leichte vor schweren Weinen.
Experimente erlaubt
Schwieriger wird die Auswahl beim Hauptgericht. Hier sollten Sie genau prüfen und Speise sowie Ihren Weinfavoriten vorab zusammen testen. Ein paar Tipps für ungewöhnlichere Kombinationsmöglichkeiten: Leichter Rotwein passt durchaus zu scharf angebratenem Hühnerfleisch oder gegrilltem Fisch; zu gekochtem Rind- oder Schweinefleisch sollten Sie ruhig einmal einen Weißwein probieren.
Bewährte Kombinationen
Wer’s traditioneller mag, reicht zum Rindfleisch einen kräftigen Rotwein, zu Kalb, Wild und Ente ebenfalls. Gekochter oder gedämpfter Fisch verträgt sich gut mit einem trockenen, säurearmen Weißwein, bei Poulet oder vegetarischem Essen greifen Sie am besten zu einem leichten Wein.
Süßes zu Süßem
Käse wurde früher ausschließlich mit einem gehaltvollen Rotwein gereicht. Unser Rat: Testen Sie stattdessen mal gereifte, restsüße Weine. Keine allzu großen Experimente sollten Sie bei der Nachspeise machen. Hier gilt wie seit jeher: Liebliche Weine sind die ideale Ergänzung zu süßen Speisen.